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356 - Solaranlagen/Photovoltaikversicherung

Die Wohngebäudeversicherung beinhaltet normalerweise die klassischen Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Soweit Ihre Solaranlage auf dem Dach oder an der Fassade des Wohngebäudes fest installiert wurde, wird Sie im versicherungstechnischen Sinne zum Gebäudebestandteil und ist (nach Absprache - nicht immer automatisch) über die Wohngebäudeversicherung versicherbar. Soweit die Anlage ebenerdig auf Ihrem Grundstück montiert wurde, ist in der Regel eine Abstimmung mit dem jeweiligen Gebäudeversicherer erforderlich.

Wird eine Solaranlage erst nachträglich auf ein bestehendes Gebäude bzw. Grundstück installiert, so mu§ der Gebäudeversicherer informiert werden. Aufgrund der Summen-/Gefahrenerhöhung wird je nach Versicherer ein entsprechender Beitragszuschlag fällig. Versäumt der Betreiber die Anmeldung, so kann es im Schadenfall zu einer Unterversicherung kommen und der Versicherer ist unter Umständen leistungsfrei.

Die Wohngebäudedeckung bietet Versicherungsschutz in dem beschriebenen Umfang. Darüber hinaus beinhaltet die Solarversicherung eine Art „Vollkaskoschutz“. Abgesichert sind neben den Naturgefahren u. a. auch Gefahren, die von Menschen ausgehen wie beispielsweise Vandalismus, Diebstahl und Sabotage. Außerdem sind technische Gefahren mitversichert, beispielsweise Schäden durch Versagen von Meß-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen, Schäden durch Kurzschluß, Induktion oder Überspannung. Hier drücken um die aktuellen Blitzzahlen zu erhalten - es sind mehr als Sie denken.


Welche Anlagen können versichert werden ?
- Thermische Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung sowie Raumheizung
- Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung

Die Solaranlagenversicherung ersetzt bei zerstörten oder abhanden gekommenen Sachen den Versicherungswert unmittelbar vor Eintritt des Versicherungsfalles (Neuwert), bei beschädigten Sachen die notwendigen Reparaturkosten.
Neben den Kosten für Reparatur oder Ersatzbeschaffung im Schadenfall können zusätzliche Aufwendungen die Energiebilanz schmälern. So beispielsweise, wenn Kosten für die Anmietung von Gerüsten und Arbeitsbühnen anfallen, weil die auf dem Dach befindlichen Solarmodule getauscht und danach entsorgt werden müssen. Des weiteren können auch Schadensuch-, Bewegungs-, Schutz-, und Luftfrachtkosten sowie Kosten für Maurer- und Stemmarbeiten anfallen. Bei der Solar-(Sach)versicherung sind diese Kosten bis jeweils 2.500,– EUR beitragsfrei mitversichert.

Besonderheit Photovoltaik - Ausfallkostenversicherung
Solaranlagen sollen vor allem eines. Sie sollen sich bezahlt machen! Das können sie aber nur, wenn sie immer funktionieren. Was aber, wenn die Investition in den Fortschritt zum Rückschritt wird, wenn unvorhersehbare, im Rahmen der Solar-(Sach)versicherung gedeckte Schadenereignisse Stillstandszeiten nach sich ziehen? Keine Sorge! Die Ausfallkostenversicherung für Photovoltaikanlagen übernimmt in solchen Fällen die weggefallene Einspeisevergütung des Gesetzgebers.

Haftpflichtversicherung für Solaranlagen:
Eines haben die oben beschriebenen Versicherungsdeckungen alle gemeinsam. Der mögliche Höchstschaden ist begrenzt durch den Wert der Solaranlage bzw. die Einspeisevergütung des Gesetzgebers und ist damit in gewisser Hinsicht kalkulierbar. Anders sieht es aus mit Schadenersatzforderungen Dritter, die im Zusammenhang mit dem Betrieb Ihrer Solaranlage stehen. Niemand kann genau sagen, wie hoch der Dritten entstandene Schaden im Einzelfall wäre.
Um einschätzen zu können, welcher Deckungsschutz und welche Versicherungssummen angemessen sind, sollten Sie Ihren Versicherungsvertrag überprüfen.
Bei einer auf dem eigenen Gebäude installierten, nicht unternehmerisch betriebenen Solaranlage (thermische Solaranlage oder Photovoltaik-
„Inselanlage“ zur Eigennutzung) kann Versicherungsschutz im Rahmen der Privat-Haftpflichtversicherung für ein selbstgenutztes Eigenheim bzw. im Rahmen der Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung für Mehrfamilienhäuser, beantragt werden (nicht automatisch).

Bei der Stromeinspeisung in das Netz eines Energieversorgungsunternehmens durch eine Photovoltaikanlage handelt es sich jedoch grundsätzlich um eine unternehmerische Tätigkeit, die nicht über die Privat- oder Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung abgedeckt ist. Diese Deckungslücke können wir Ihnen schließen durch eine Betreiber-Haftpflichtversicherung.

Die Betreiber-Haftpflichtversicherung empfehlen wir grundsätzlich bei allen unternehmerisch betriebenen Photovoltaikanlagen, soweit eine Privat- bzw. Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung entweder nicht vorhanden ist oder bei einem anderen Versicherer verbleiben soll.

– Das Bauherrenrisiko
Bereits während der Montagephase besteht für den Solaranlagenbetreiber das Risiko der Schädigung Dritter, beispielsweise durch man- gelhafte Absicherung des Baugrundstückes. Derartige Bauherren- risiken sind allerdings nur versicherbar unter der Voraussetzung, daß Planung, Bauleitung und Bauausführung an einen Dritten vergeben wurden.

– Die Verkehrssicherungspflicht
Der Betreiber einer Solaranlage hat in der Regel die Verkehrs- sicherungspflicht für die Anlage. Um dieser Pflicht gerecht zu werden, mu§ die Anlage so angebracht sein, daß keine Gefahr für Dritte davon ausgeht. Wer ist aber schon davor gefeit, da§ sich trotz aller Siche- rungsma§nahmen Teile der Anlage vom Dach lösen, herunterfallen und ein Kfz beschädigen oder einen Passanten verletzen?

– Das Haftungsrisiko durch Einleitung von Strom in das Netz eines EVU Neben der Verkehrssicherungspflicht besteht bei Photovoltaikanlagen ein Haftungsrisiko durch das Einleiten von Strom in das Netz eines Energieversorungsunternehmens (EVU). Die Haftung des Betreibers wird durch § 6 der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden (AvBEltV) geregelt. Sind keine abweichenden Regelungen getroffen worden, haftet demnach der Betreiber für Schäden durch schädigende Rückwirkungen auf das Eigentum des Netzbetreibers bzw. des EVU und deren Tarifkunden grundsätzlich in unbegrenzter Höhe.

– Das Umweltschadenrisiko
Soweit es durch den Betrieb einer Solaranlage zu Umweltschäden kommt, können hohe Schadenersatzforderungen Dritter entstehen. Dies ist beispielsweise denkbar bei Feuer- oder Explosionsschäden, die durch die Solaranlage ausgelöst werden.

Im Schadenfall stellt die Versicherung den Anlageneigentümer/Betreiber von Schadenersatzansprüchen frei und übernimmt
– die Prüfung der Haftungsfrage (ob und in welcher Höhe die Verpflichtung zum
Schadenersatz besteht)
– die Befriedigung berechtigter Ansprüche und die Abwehr unberechtigter
Schadenersatzforderungen

Kommt es zum Rechtsstreit, führt der Haftpflichtversicherer den Prozeß und trägt die Kosten.

Sprechen Sie mit uns und fordern Sie Angebote an.

 


Tipp: Meiden Sie auf jeden Fall Banken oder Vermittler, die nur ihre hauseigenen Produkte vertreiben dürfen, da Ihnen hier meist keine objektive Beratung zu teil wird.
Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung und faire Beratung.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.



 

 

 

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